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Wohnhausbrand in Ruppertshütten Drucken E-Mail

Bei einem Wohnhausbrand ist am Dienstagvormittag, 23. Januar 2007 in Ruppertshütten eine Rentnerin ums Leben gekommen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen war dem Feuer in dem Wohnhaus eine Explosion vorausgegangen. Durch die Wucht der Explosion waren an dem Haus auch mehrere Scheiben zu Bruch gegangen. Auf die Explosion und einen Feuerschein durch eines der Fenster war ein Nachbar aufmerksam geworden, der der örtlichen Feuerwehr angehört. Der Mann führte sofort per Handy alle notwendigen Verständigungen durch.

Der Brand in dem in der Grubenstraße gelegenen Haus war gegen 9:50 Uhr entdeckt worden. Die Feuerwehren aus Lohr, Gemünden und Ruppertshütten drangen bei sehr dichtem Rauch mit Preßluftatmer in das Haus ein und fanden dort nach einiger Zeit im Schlafzimmer die 83-jährige Bewohnerin.

Der gleichaltrige Ehemann hatte sich selbst ins Freie gerettet. Seine leichten Brand- und Schnittverletzungen wurden an Ort und Stelle medizinisch versorgt.

Im Laufe des Tages übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass es zu der Explosion kam, nachdem der Rentner an einer Gasflasche herumhantiert hatte, die zum Betrieb eines Gasherdes diente. 

Der durch die Explosion, das Feuer sowie durch das Löschwasser angerichtete Schaden dürfte sich auf etwa 250.000 Euro belaufen. Das einstöckige Wohnhaus gilt als einsturzgefährdet.

 

 

 
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