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Wetterwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
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Bergung des PKW aus dem Main Drucken E-Mail

Um 7 Uhr begann das Peilschiff Sinus welches vom Arbeitseinsatz aus Nürnberg kam mit den Sucharbeiten. Um 7:30 wurde das Fahrzeug in vier Meter Tiefe außerhalb der Fahrrinne ca. 50 Meter vom Ufer entfernt auf Höhe Springerhof gefunden. Nach Rücksprache mit Polizei und Wasserschifffahrtsverwaltung übernahm die Feuerwehr Lohr die Koordination der Bergungsmaßnahmen.

Das Arbeitsschiff Sinn von der WSV wurde als Taucherplattform und Basis für die Arbeiten oberhalb des PKW´s vor Anker gelegt. Ein Rettungstaucher wurde mit der Strömung zum Fahrzeug auf den Grund abgeseilt und ertastete, dass der PKW auf dem Dach lag. Durch das offene Fenster wurde festgestellt, dass sich noch eine Person im Fahrzeug befand. Das Fahrzeug wurde mit Stahltrossen am Heck der Sinn gesichert. Das Zugseil der Seilwinde vom Rüstwagen wurde verlängert und am PKW befestigt und dieser damit ans Ufer gezogen. Die Sinn fuhr dabei rückwärts und sicherte den PKW gegen weiteres Abtreiben um keinen Schrägzug auf die Seilwinde zu bekommen. Die größten Probleme waren für die Taucher die starke Strömung, die niedrige Wassertemperatur und die Nullsicht. Alle Boote und der Einsatzleiter an Land standen unter Funkkontakt und stimmten sich ab.

Die Betreuung der Angehörigen erfolgte durch den Seelsorger der FFLohr. Das BRK verpflegte die Kräfte auch mit Heißgetränken. Kreisbrandrat Gerhard Kümmel, Kreisbrandinspektor Harald Merz und Kreisbrandmeister Andreas Schmitt beobachteten die Bergung und unterstützten den Einsatzleiter Joachim Mantel. Bürgermeister Ernst Prüße informierte sich vor Ort. 
 
          o Feuerwehr Lohr:  Einsatzleitwagen ELW, Mannschaftstransportwagen MTW,  Rüstwagen RW mit Boot,
             Vorausrüstwagen VRW, Gerätewagen-Nachschub GW-N,
          o Feuerwehr Kreisbrandinspektion
          o Technisches Hilfswerk Lohr mit Boot und Kranwagen
          o Bayerisches Rotes Kreuz und Wasserwacht Main Spessart mit Tauchern
          o Polizei, zivil und Wasserschutzpolizei

Insgesamt waren 55 Kräfte aller beteiligten Organisationen eingebunden.

15.12.2009, Bergung des versunkenen PKWs15.12.2009, Bergung des versunkenen PKWs15.12.2009, Bergung des versunkenen PKWs

 
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