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Achte und neunte Klassen der Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule zu Gast bei der Feuerwehr Lohr Drucken E-Mail
Am Mittwoch, den 28. Juli 2010 vertauschten Schüler der Lohrer Georg-Ludwig-Rexroth-Realschule ihr Klassenzimmer gegen die Räumlichkeiten der Feuerwehr Lohr. Durch praktischen Chemieunterricht sollte das im Schuljahr behandelte Thema „Verbrennung und Brandschutz“ live und hautnah vertieft werden.

Angestoßen hatte das Projekt Sabine Seipel, Klassenlehrerin der 9f. Sie suchte bei der Lohrer Feuerwehr Unterstützung, um die theoretischen Kenntnisse über Verbrennung mit praktischen Vorführungen zu untermauern. Außerdem sollten den Schülern Hintergrundinformationen über die Feuerwehr vermittelt werden.
Brandmeister Bernd Brönner erläuterte in einem Vortrag der Klasse 9f die vielfältigen Aufgaben einer Feuerwehr, gab Informationen über Feuerlöscher und Verhalten im Brandfall und stellte die Fahrzeuge und die Schutzkleidung vor. Feuerwehrfrau Katerina Hrnova zog die Schutzkleidung an und zeigte den Schülern wie Einsatzkräfte ausgerüstet sind.
Besuch von der Lohrer Realschule bei der Feuerwehr LohrBesuch von der Lohrer Realschule bei der Feuerwehr Lohr 
Ein Quiz mit 25 Fragen schloss den theoretischen Teil für die Klasse 9f ab. Für die drei Schüler, die die meisten der Fragen richtig beantwortet haben, gab es drei lukrative Preise. 
Der erste Preis: eine Freifahrt mit der Drehleiter der Feuerwehr Lohr in luftige Höhen. 
Der zweite und dritte Preis: jeweils eine Freifahrt auf dem Main mit dem Rettungsboot der Feuerwehr Lohr.
Gewinner:
1. Preis Lukas Rötz, aus Marktheidenfeld 
2. und 3. Preis teilen sich Marie Rüfer aus Sackenbach und Rebekka Reiser aus Lohr.

Zu den praktischen Vorführungen kamen die Klassen 8a und 8b sowie 9b und 9d hinzu.
Kommandant Joachim Mantel erklärte rund 120 Schülern, dass das Löschmittel Wasser für brennendes Fett absolut ungeeignet ist. Feuerwehrmann Patrick Schmidt zeigte, wie das in der Realität aussieht und goss Wasser in das brennende Fett. Auf Grund des entstehenden Wasserdampfes wurde das Fett fein verteilt aus der Pfanne geschleudert und brannte explosionsartig ab. Staunende Schüler erahnten was das in der Küche daheim bedeuten würde.

Norbert und Tobias Penz demonstrierten was passiert, wenn sich Benzindämpfe in der Kanalisation ausbreitet und entzündet. Auch hier käme man mit Wasser als Löschmittel nicht weit. Daher löschten die beiden Feuerwehrmänner die Flammen mit Schaum ab.

Wie eine Mehlstaubexplosion aussieht zeigte Peter Ruf. Dafür hatte Ruf Mehl in eine Box gefüllt und eine Zündquelle darin postiert. Mittels Druckluft wurde das Mehl im Behälter zerstäubt und explodierte auf einen Schlag.

Was passiert wenn sich Brandgase in einem Haus ausbreiten demonstrierte Martin Endres mit dem Brandhaus, einem nachgebauten Häuschen im „Mini-Format“. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten wie sich Rauch im Haus ausbreitete und der installierte Rauchmelder Alarm schlug.

Bernd Brönner

 
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