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Einsatzübung an der Schleuse Steinbach Drucken E-Mail
In einem gewissen Turnus werden die Schleusen am Main trocken gelegt und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Die leere Schleusenkammer in Steinbach nutzte die Feuerwehr Lohr am Donnerstag, den 22.04.2010, zu einer Rettungsübung.


Aktuell wird bei der Feuerwehr Lohr das Thema „Retten aus Höhen und Tiefen“ behandelt. Daher passte die Möglichkeit, Personen aus der Schleusenkammer zu retten gut ins Programm. Alexander Spanier, Thomas Kreser und Sebastian Mademann von der FF Lohr bereiteten folgende Unfallsituation vor. In der Schleusenkammer gab es im Bereich der Einlassventile eine Explosion, fünf Arbeiter (Puppen) wurden verletzt, einer von herab fallenden Bauteilen eingeklemmt, Gas aus den beschädigten Propangasflaschen trat aus.

Die Einsatzkräfte stiegen daher mit Atemschutzgeräten und einem Explosionsmessgerät ausgestattet, über ein Gerüst in die Schleusenkammer ab. Mit der Schleifkorbtrage und einem Abseilgerät wurden Hebebäume, Drucklufthebekissen und Reserveatemschutzgeräte für die Verletzten, mit der Drehleiter abgeseilt. Die Verletzten wiederum wurden auf dem gleichen Weg nach oben gebracht. Das Boot der Feuerwehr untersuchte zwischenzeitlich die Abschottung der Schleusenkammer von außen auf etwaige Schäden.

Übung an der Schleuse SteinbachÜbung an der Schleuse SteinbachÜbung an der Schleuse Steinbach

An der Übung waren 23 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen beteiligt. Kommandant Joachim Mantel bedankte sich beim Außenstellenleiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Bernd Imhof, für die Übungsmöglichkeiten. Bernd Imhof beobachtete die Übung interessiert, schließlich können derartige Unfälle nie gänzlich ausgeschlossen werden. Im Anschluss folgte noch eine Besichtigung der Schleuse für alle Einsatzkräfte. Auch die beiden Kreisbrandmeister Edgar Karl und Andres Schmitt beobachteten die Übung.

Joachim Mantel (Kdt.)

 
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