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Feuerwehr-Jahresaktion: „Lebensretter für ein paar Euro“ Drucken E-Mail
ImageRauchmeldertag - Feuerwehren rufen zum Rauchmelderkauf auf!


Main-Spessart.
Jährlich sterben ca. 500 Menschen an den Folgen eines Brandes und 100mal so viele werden verletzt. Viele Brandopfer könnten noch leben, wenn sie einen Rauchmelder installiert hätten. Deshalb weisen die Feuerwehren Main-Spessarts am heutigen Rauchmelder Tag auf die kleinen Lebensretter hin. Nachts, wenn der Geruchssinn schläft, bleiben die meisten Brände unentdeckt. Wenn kein Rauchmelder die Bewohner warnt, sterben diese schon nach drei Atemzügen am giftigen Brandrauch.

 

Erst Anfang Februar ermöglichten bei einem Wohnungsbrand in Lohr die Warnsignale eines Rauchmelders die rasche Alarmierung der Feuerwehr. So konnten größere Schäden vermieden werden. Die Nachbarn in der darunterliegenden Wohnung, wurden durch das Piepsen des Rauchmelders auf den Brand aufmerksam.

Die Feuerwehren Main-Spessarts raten: „Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind“. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass dieses Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen achten.

Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfehlen die Brandschützer Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von zehn Jahren verfügen. Ca. 30 Tage bevor die Batterie zur Neige geht, signalisiert dies der Rauchmelder. Die 9-Volt-Batterie in einfachen Rauchmeldern hält in der Regel ein Jahr.

Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag! Sie sollten sowieso regelmäßig (ca. einmal im Monat) mit dem Testknopf die Funktionsfähigkeit des Gerätes überprüfen.

Mindestausstattung ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren. Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden. Nicht jedoch in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht, wie in Küche oder Bad

„Wir Menschen sind die einzige Wesensart, die ihre Kinder weit entfernt von sich unterm Dach oder unten im Keller unterbringen“, sagt Kreisbrandrat Gerhard Kümmel (Rechtenbach). Rauchwarnmelder sollten unbedingt vernetzt werden, damit alle Geräte gleichzeitig warnen, wenn es irgendwo im Haus brennt. Mit der Vernetzung gewinnt man wichtige Sekunden, in denen man sich in Sicherheit bringen kann. Der Verbraucher hat die Wahl zwischen 230-Volt oder batteriebetriebenen Rauchmeldern, die per Funk oder Kabel vernetzt werden können. Gerade bei Neubauten sollten die Bauherren Kabel zur Vernetzung oder Leerrohre mit einplanen.

Viele Rauchmelder werden in bester Absicht gekauft, dann aber nie installiert. Im Keller oder auf dem Schrank haben die kleinen Lebensretter keine Wirkung. Die Feuerwehren rufen deshalb eindringlich dazu auf, die gekauften Rauchmelder auch zu installieren.

Ausführliche Informationen zum Thema im Internet unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de .

Der Rauchmelder-Film "Unter einer Decke"

 

 
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