Die Restaurierung
Eine Hauptaufgabe der Interessengemeinschaft DL18 (IG-DL18) besteht darin das Fahrzeug in Eigenregie zu restaurieren. Bereits im Herbst/Winter 2025 begannen die nötigen Restaurierungsarbeiten.
In einer Halle im Wiesenfelder Industriegebiet fand die Drehleiter ihren Standplatz für diese Zeit. Bisher wurden schon über 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit in das Projekt gesteckt.
Ohne die große Unterstützung vieler Lohrer Firmen wäre es nicht möglich gewesen die Arbeiten in diesem Maß und mit so großer Professionalität durchzuführen. Hierfür bedanken wir uns herzlichst.
Aktueller Stand der Arbeiten im Juni 2026.
Anfang November 2025 ging es los. Die Drehleiter wurde von Lohr, hier durften wir in der Lagerhalle der Firma Lachmann für einige Wochen unterkommen, nach Wiesenfeld überführt.
Dort bezog sie ihren neuen Stellplatz und das Team der IG-DL18 traf sich, um das weitere Vorgehen und den Ablauf der Restaurierung zu besprechen.
Demontage
Das Fahrzeug wurde zu Beginn demontiert um an Teilbereiche für weitere Arbeiten heranzukommen und die demontierten Teile von Rost und altem Lack zu befreien.
Blecharbeiten
Manche Teile der Karosserie, Kotflügel und Stoßstange wiesen Roststellen oder Dellen/Kratzer auf. Um hier wieder einen guten Zustand zu erreichen wurden Dellen ausgebeult, Kratzer verspachtelt/abgeschliffen und größere Roststellen herausgetrennt. Bleche mussten passgenau hergestellt und eingeschweißt werden. Eines unserer Mitglieder (gelernter KFZ-Meister) wurde mit dieser Aufgabe betraut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Somit sind diese Teile für Rostschutz und Lackierung vorbereitet.
Entrostung und Rostschutz
Bereiche der Karosserie, z.B. in der Nähe der Vorderräder, waren im Laufe der Jahre durch Spritzwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Um weiteres Rosten zu verhindern wurden die Roststellen entfernt, abgeschliffen, grundiert und mit Unterbodenschutz gestrichen.
Lackierung
Stoßstange sowie deren Anbauteile und Kotflügel mussten neu lackiert werden. Hierbei unterstützte uns die Schlosserei Vormwald beim Strahlen der Teile sowie das Autohaus Möhler und Huth beim anschließenden Lackieren.
Felgen
Die Felgen entpuppten sich als eine der größeren Aufgaben. Der Plan war es, die alten Reifen (Baujahr Mitte der 80er Jahre) zu erneuern. Die erste Herausforderung bestand darin die passenden Ersatzreifen zu finden. Beim Auseinanderbauen der 4-teiligen Felge wiesen sogenannte Schrägschulterringe leider eine größere Zerstörung durch Rost auf als erwartet. Nach wochenlanger Suche gelang es uns Ersatzringe zu finden, welche perfekt auf die 60 Jahre alten Originalfelgen passen.
In der Zwischenzeit wurden Felgenkörper sowie die dazugehörigen Ringe abgestrahlt und neu lackiert, um für die nächsten Jahrzehnte wieder gut vor Rost geschützt zu sein. In der Strahlkabine der Firma Vormwald fand das Abstrahlen statt und die Malerfirma Hübner übernahm für uns die Lackierung der Felgenkörper, welche nun in einem wunderschönen Glanz (wie neu) erstrahlen.
Montage
Es folgte die Montage der fertigen Stoßstange sowie der Kotflügel.